Reklamation wegen fehlerhafter Pannenhilfe am [30.11.25] Anruf 16:33

Anonyme Touring Club Suisse (TCS) 04.12.2025 Signaler Plainte signalée

Wie von meinem TCS-Berater gewünscht, schildere ich hier den gesamten Vorfall noch einmal detailliert, so wie ich ihn telefonisch beschrieben habe.



1. Situation


Am 30.11.25 hatte ich in Aarau einen Verkehrsunfall. Mein Fahrzeug war aufgrund eines gerissenen Ladeluftkühlers nicht mehr fahrfähig und stand teilweise auf dem Gehweg. Es herrschten etwa 4 °C.


Ich befand mich in einer Notsituation und benötigte dringend Abschlepphilfe.


2. Erster Kontakt 16:04 (Frau am Telefon) mit der TCS-Pannenhilfe
Ich rief den TCS-Pannenservice unter 0800 140 140 an.


Obwohl ich klar sagte, dass ich TCS-Mitglied bin und sofortige Pannenhilfe benötige, teilte mir die Mitarbeiterin Folgendes mit:
Ich müsse zuerst meine Versicherung (Baloise) kontaktieren.
„Die Versicherung muss entscheiden, ob die Versicherung den Transport übernimmt oder ob TCS das übernehmen darf.“
TCS sei „nur Pannenhilfe, keine Versicherung“.


Ich unterstreiche ausdrücklich, wie von meinem Berater verlangt:


???? Die Hotline verwies mich fälschlich an meine Versicherung, um dort zuerst abzuklären, ob ich überhaupt TCS-Pannenhilfe in Anspruch nehmen darf.


Dies ist falsch.


3. Kontaktversuche bei Baloise
Ich erhielt von TCS die angebliche Notfallnummer 0800 248 008 00.


Dort hörte ich mehrere Male nur:
„Sie rufen ausserhalb der Geschäftszeiten an.“
Ich solle ein Online-Formular ausfüllen.


Es gab keinerlei Möglichkeit, im Notfall eine Person zu erreichen.


Ich habe das Online-Formular ausgefüllt und bis zum nächsten Mittag keinerlei Rückruf erhalten.



4. Zweiter Anruf 16:33 die selbe (Frau am Telefon) bei TCS – erneute Fehlinformationen 


Beim erneuten Anruf bei TCS erhielt ich dieselben falschen Aussagen wie zuvor.


Zusätzlich kam die Aussage, dass mein Fahrzeug nur zu einer TCS-Partnergarage abgeschleppt werden könne.


Eine Abschleppung zu meiner Wunschgarage oder zu mir nach Hause wurde abgelehnt.


Ich betone auch hier:


???? Das war für mich keine Option, da ich sonst einen zweiten kostenpflichtigen Transport selbst hätte zahlen müssen.


5. Lösung in Eigeninitiative


Da mir TCS trotz Mitgliedschaft keine Pannenhilfe leisten wollte, musste ich selbstständig einen Abschleppdienst organisieren und das Fahrzeug auf eigene Kosten nach Hause bringen.


6. Rücksprache mit meinem TCS-Berater


Heute sprach ich mit meinem TCS-Berater.


Er bestätigte mir:


Meine Versicherung läuft über Baloise, aber der Pannendienst läuft NICHT über die Versicherung, sondern über die TCS-Mitgliedschaft (Schweiz) und den ETI-Schutzbrief (Ausland).
TCS ist im Schadenfall zuständig – auch bei einem Unfall.
Ich hätte ohne Probleme zu meiner Wunschgarage oder zu mir nach Hause abgeschleppt werden dürfen.
Die Aussagen der Hotline-Mitarbeiterin seien falsch und nicht TCS-konform.
Er bat mich ausdrücklich, diesen Fall schriftlich zu melden.


7. Meine Bitte


Ich bitte um:


Prüfung des Vorfalls und der fehlerhaften Beratung.
Erklärung, weshalb mir trotz gültiger Mitgliedschaft die Pannenhilfe verweigert wurde.
Bestätigung, dass derartige Vorfälle korrigiert werden.
Rückerstattung meiner selbst getragenen Abschleppkosten (sofern möglich und üblich).


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die Klärung dieses Vorfalls.


Mit freundlichen Grüssen


 

  • Remboursement CHF 250.-
  • Explications

Touring Club Suisse (TCS) 29.12.2025

Guten Tag Herr K.


Vielen Dank für Ihre umfassende Falldarstellung. Wir bedauern Ihre Unzufriedenheit sehr und möchten uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen.


Es liegt uns am Herzen, stets den bestmöglichen Service zu bieten, umso mehr bedauern wir, dass Sie eine andere Erfahrung gemacht haben. Wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Abläufe sowie unsere Kommunikation weiter zu optimieren.


Wir möchten uns dafür entschuldigen, dass unsere bisherige Kommunikation nicht in allen Punkten die erforderliche Klarheit und Transparenz geboten hat und es bei der Fallabwicklung zu Missverständnissen gekommen ist.


Unser Fachteam hat zwischenzeitlich bereits persönlich mit Ihnen Kontakt aufgenommen, um die Sachlage nochmals gemeinsam zu prüfen und Ihnen den Sachverhalt sowie insbesondere die durch die Mitgliedschaft gedeckten Dienstleistungen in Ihrem Fall näher zu erläutern.


Gerne möchten wir festhalten, dass der Unfall in Ihrem Fall durch ein Verschulden der anderen Partei verursacht wurde. Entsprechend werden die anfallenden Kosten von der gegnerischen Partei übernommen.


Selbstverständlich steht Ihnen unser Fachteam auch weiterhin gerne für Rückfragen oder zusätzliche Erklärungen zur Verfügung.


Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und hoffen, dass Ihre Erfahrungen mit dem TCS in Zukunft wieder sowohl Ihren als auch unseren hohen Qualitätsansprüchen entsprechen.


Freundliche Grüsse
Lucas – TCS Content Services

Anonyme 03.01.2026

Schwere Pflichtverletzungen, fehlende Unterstützung und falsche Informationen durch TCS / Assista im Zusammenhang mit Unfall vom 30.11.2025 


Sehr geehrte Damen und Herren


Ich reiche hiermit eine umfassende Beschwerde ein, da ich im Zusammenhang mit meinem Unfall vom 30.11.2025 durch den Touring Club Schweiz (TCS) und Assista mehrfach im Stich gelassen wurde. Die Fehler im gesamten Prozess – vom TCS über Assista bis zu den beteiligten Versicherungen – haben dazu geführt, dass Beweise verloren gingen, falsche Schuldzuweisungen bestehen blieben und ich unnötige Kosten tragen musste.


Nachfolgend eine klar strukturierte Darstellung der Pflichtverletzungen, gestützt durch Dokumente.


1. Zentrale Fehlinformation: Kein Rechtsschutz in der Schweiz – aber erst nach Tagen kommuniziert


Ich habe sämtliche Unterlagen an Assista übermittelt und um Unterstützung gebeten.

Erst nach mehreren Tagen wurde mir mitgeteilt, dass:

• der ETI-Schutzbrief ausschliesslich im Ausland gültig ist,

• ich in der Schweiz keinen Verkehrsrechtsschutz habe,

• und man mir deshalb nicht helfen könne.


Bis dahin war ich im Glauben, dass der TCS mich – wie auf der Webseite beschrieben – bei Unfall und Schaden unterstützt, inklusive Beratung. Die TCS-Seite bewirbt sogar explizit „Unfall- und Kaskorechtsschutz“ sowie telefonische Rechtsberatung.


Diese entscheidende Information hätte sofort kommuniziert werden müssen.

Ihre verspätete Mitteilung hatte gravierende Folgen. 


2. Durch fehlende Beratung und tagelange Wartezeit wurden Beweise unwiederbringlich zerstört


Die Videoaufnahmen im Parkhaus wären entscheidend gewesen. Diese werden erfahrungsgemäss nach 48 Stunden überschrieben.


Ich wusste, dass die Zeit drängt – aber:

• Ich war tagelang damit beschäftigt, die Baloise zu erreichen, ohne Erfolg.

• Parallel führte ich unendliche E-Mail-Diskussionen mit TCS sowie Telefonate mit allen beteiligten Versicherungen.

• Trotz meiner Hinweise erfolgte keine konkrete Beratung und keine Handlungsempfehlung zur Beweissicherung.

• Assista reagierte erst nach mehreren Tagen – und lediglich mit dem Hinweis, keine Deckung zu haben.


Folge:

Die Videoaufnahmen gingen verloren. 


Dies war nicht mein Verschulden, sondern eine direkte Folge der fehlenden Unterstützung in den ersten 48 Stunden.


3. TCS bestätigt selbst die Weiterleitung meiner Meldung – aber niemand prüfte den Inhalt


Das Dokument „TCS bestätigt die E-Mail weitergeleitet zu haben“ zeigt deutlich, dass meine Nachricht lediglich weitergeleitet, aber nicht geprüft wurde.


Die Weiterleitung erfolgte:

• ohne Klärung des Unfallhergangs,

• ohne Rückmeldung zu meinem Gutachten,

• ohne Hinweis auf die fehlende Rechtsschutzdeckung,

• ohne Hinweis auf den dringenden Zeitdruck bezüglich Videoaufnahmen.


Dies ist keine Kundenbetreuung, sondern reine Durchreichung ohne Verantwortung.


4. Falsche Schuldzuweisung durch Zürich – und fehlende Reaktion von TCS und Baloise


Die Zürich-Versicherung teilte mir schriftlich mit, ich hätte „den Vortritt nicht gewährt“ und sei schuld. Gleichzeitig verwies sie mich direkt an meine eigene Versicherung.


Diese Beurteilung ist technisch und physikalisch falsch, denn:


Ein stehendes Fahrzeug kann keinen Vortritt verletzen.


Mein persönlich erstelltes Unfallgutachten, inklusive Fotos und Vermessung vor Ort, zeigt eindeutig:

• mein Fahrzeug stand an der Haltelinie,

• die Gegenseite schnitt die Kurve, Fahrbahnbereite 7 Meter, Tiguan Breite knapp 2meter.

• die Schleifspuren am Tiguan und an meinem Fahrzeug passen nur zu einem fahrdynamischen Fehler der Gegenseite,

• die Länge der Schleifspur beweist eine unangepasste Geschwindigkeit der Gegenseite.


Zürich ignorierte diese Fakten vollständig, weil die TCS und die Baloise nicht reagierte.


Gleichzeitig versuchte die Baloise am Telefon zunächst „meine E-Mails zu finden“.

Nach 10 Werktagen hatte niemand irgendetwas unternommen.


Zusätzlich erklärte die Baloise:

• Abschleppdienste laufen über den TCS,

• TCS ist Partner und hat Zugriff auf meine Deckung,

• TCS hätte wissen müssen, welche Leistungen mir zustehen,

• Baloise hat keine eigene Notfallnummer.


Trotzdem verwies mich der TCS am Unfalltag ausdrücklich auf eine Baloise-Nummer, die keine Notfall Nummer hat.


5. TCS-Aussage an Reklamation.ch widerspricht der realen Fallbehandlung


In der offiziellen Antwort von TCS (Reklamation.ch) hiess es:


„Der Unfall wurde durch die andere Partei verursacht. Entsprechend werden die Kosten von der Gegenseite übernommen.“


Das widerspricht der Realität:

• Zürich gibt weiterhin mir die Schuld,

• TCS hat keinerlei aktive Unterstützung geleistet,

• Assista verweigert Hilfe wegen fehlender Deckung,

• Baloise bezeichnete den Fall als „kompliziert“,

• Meine Kosten (250 CHF Abschleppung, 200 CHF Umladung) wurden nicht übernommen.


Wie kann der TCS öffentlich bestätigen, dass die Gegenseite schuld ist – aber gleichzeitig keine einzige Handlung setzen, um dies gegenüber Zürich oder Baloise klarzustellen?

6. Baloise tagelang nicht erreichbar – keine Anleitung zum Vorgehen


Ich erreichte die Baloise erst nach 9 Werktagen.


In dieser Zeit hatte ich:

• keine Betreuung,

• keine Beratung,

• keine Information, wie ich Beweise sichern kann,

• keine Hilfe im Umgang mit Zürich.


Die fehlende Erreichbarkeit führte direkt zum Verlust von Beweisen und zur heutigen falschen Schuldbeurteilung.


7. Ich blieb mit allen Kosten allein – trotz TCS-Mitgliedschaft und Pannenhilfe


Ich musste bezahlen:

• 250 CHF Abschleppung am Unfalltag,

• 200 CHF Umladung in die

Gräub Autocenter damit der Gutachter der Zürichversicherung das Auto untersuchen konnte.


Obwohl der TCS auf seiner Webseite Hilfe bei Unfall und Panne bewirbt, erhielt ich keine Beratung zur Kostendeckung und keine Unterstützung bei der Abwicklung.


8. Gesamtfazit: Ich wurde im Stich gelassen


Trotz:

• TCS-Mitgliedschaft,

• eingereichten Dokumenten,

• detaillierter technischer Analyse,

• zahlreicher Kontaktversuche,


wurde ich durch:

• verspätete Informationen,

• fehlende Beratung,

• widersprüchliche Aussagen,

• reine Weiterleitung statt echter Bearbeitung,

• Verlust entscheidender Beweise


vollständig im Stich gelassen.


Schlusserklärung


Mit einer einfachen Entschuldigung komme ich nicht weiter.

Mir fehlt das Geld aus meiner eigenen Tasche, weil ich aufgrund falscher Informationen, fehlender Beratung und ausbleibender Unterstützung Kosten tragen musste, die bei korrekter Behandlung nie entstanden wären.

Zweitens empfinde ich es als Täuschung, auf der Webseite des TCS umfassende Dienstleistungen zu bewerben – von Pannenhilfe über Unfallunterstützung bis hin zu Rechtshilfe – und im Ernstfall komplett hängen gelassen zu werden.


Bis heute fehlen klare Antworten:

• Warum wurde mir nicht geholfen?

• Welche Deckung fehlt plötzlich, die zuvor nie erwähnt wurde?

• Warum wurde mir ursprünglich gesagt, „alles sei gedeckt“, inklusive Rechtsstreit, Anwälte und Experten, wenn dies offensichtlich nicht stimmt?


Muss ich diese Unterstützung nun selbst suchen, obwohl ich Mitglied bin und für genau diese Leistungen bezahle?


In meinen Telefonaten mit anderen Versicherungen erhielt ich immer dieselbe Rückmeldung:

Man empfiehlt schweizweit die TCS-Mitgliedschaft, weil alle – wie ich selbst – glauben, dass der TCS im Falle einer Panne oder eines Unfalls zuverlässig abschleppt, organisiert und unterstützt. 


Die Realität sieht leider anders aus.


Ich empfinde es als notwendig, dass dieser Fall öffentlich wird, damit andere Kunden nicht dasselbe erleben und wissen, dass sie gegebenenfalls einen zusätzlichen Abschleppdienst bei ihrer Versicherung abschliessen müssen. Ein System, das damit wirbt, Menschen in Notlagen zu helfen, darf sie nicht ausgerechnet in diesen Momenten im Stich lassen.


Ich erwarte eine verbindliche Klärung und eine Lösung, die diesem schweren Vertrauensverlust gerecht wird.


Mit freundlichen Grüssen

Valerij Klesev

Les attentes
  • Remboursement CHF 450.-
  • Explications

Touring Club Suisse (TCS) 20.01.2026

Sehr geehrter Herr K.


Vielen Dank für Ihre erneute Rückmeldung. Wir bedauern, dass Sie den Ablauf der Fallbearbeitung als belastend empfunden haben und dass unsere bisherigen Ausführungen Ihre Erwartungen nicht erfüllen konnten. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten und allfälligen Missverständnisse entschuldigen wir uns.


Wie bereits persönlich erläutert und in unserer ersten Antwort festgehalten, wurde Ihr Fall nach den geltenden rechtlichen Grundlagen und den anwendbaren Bestimmungen geprüft.


Unabhängig davon nehmen wir Ihre Rückmeldung sehr ernst. Unser zuständiges Fachteam wird die Fallabwicklung sowie die von Ihnen angesprochenen Punkte gerne nochmals sorgfältig prüfen und anschliessend persönlich mit Ihnen Kontakt aufnehmen.


Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis.


Freundliche Grüsse
Lucas – TCS Content Services

Die Antwort des TCS ist für mich völlig unbefriedigend. Ich wurde im gesamten Prozess komplett im Stich gelassen. Trotz Mitgliedschaft, Pannenhilfe und angeblicher Unfallunterstützung erhielt ich weder Beratung noch Hilfe bei der Beweissicherung, was direkt dazu führte, dass entscheidende Videoaufnahmen verloren gingen. Bis heute ist unklar, weshalb mir falsche Informationen gegeben wurden, welche Deckung angeblich fehlte und warum niemand bei TCS reagiert hat, obwohl ich mehrfach Kontakt aufnahm und klar erklärte, dass Zürich mir fälschlich die Schuld zuschiebt. Ein stehendes Fahrzeug kann keinen Vortritt verletzen – dennoch wurde mein Gutachten ignoriert. Ich musste sämtliche Kosten selbst tragen. Für mich ist dieses Erlebnis ein schwerer Vertrauensbruch und zeigt, dass die Realität nichts mit den beworbenen Dienstleistungen zu tun hat.