Post CH verrechnet trotz Freigrenze falschen Mehrwertsteuersatz – Reklamationen ignoriert und CHF 40.– Bearbeitungsgebühr verlangt

Heidi Die Post La Poste La Posta Swiss Post 21.08.2025 Signaler Plainte signalée

Ich habe mehrfach Pakete mit Nahrungsergänzungsmitteln (Lebensmittel) aus dem Ausland erhalten. Diese lagen jedes Mal unter der gesetzlichen Freigrenze von CHF 194.– und hätten daher gar nicht mit Einfuhr-MWST belastet werden dürfen.


Trotzdem hat die Post CH in drei aufeinanderfolgenden Fällen nicht nur zu Unrecht MWST erhoben, sondern auch noch den falschen Satz von 8,1 % statt 2,6 % angewendet.


Ich habe sofort reklamiert und auf die korrekte Rechtslage hingewiesen – sogar bei gemischten Sendungen (Lebensmittel + Zubehör), wo eine separate Veranlagung vorgeschrieben wäre. Doch meine Einsprachen wurden ignoriert. Stattdessen erhielt ich Mahnungen – teilweise sogar ohne je eine Rechnung bekommen zu haben.


Besonders unhaltbar: Die Post fordert für die erneute Prüfung ihrer eigenen Fehler auch noch eine Bearbeitungsgebühr von CHF 40.–.


Als Argument höre ich immer wieder, ich solle mich an den Versender wenden. Das ist jedoch falsch: Die Post ist gesetzlich verpflichtet, bei Unklarheiten den Paketinhalt zu prüfen und den Empfänger zu kontaktieren, bevor eine falsche Verzollung erfolgt. Dieser Pflicht ist sie nicht nachgekommen.


???? Ich fordere die Post CH auf,


alle Mahnungen sofort zurückzuziehen,


die falschen Rechnungen zu stornieren und


die gesetzeskonforme Behandlung (keine MWST bei Freigrenze, bzw. 2,6 % bei Lebensmitteln) endlich korrekt umzusetzen. 


Es kann nicht sein, dass Kundinnen und Kunden mehrfach falsch belastet werden, Reklamationen unbeantwortet bleiben und man dann noch für die Korrektur eigener Fehlern bezahlen soll.

  • Excuses
  • Explications
  • Autre Umtriebsentschädigung 50,- Sfr.

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Die Antwort der Post ist unbefriedigend und gleicht einer Standardfloskel. Ich habe mich bereits unter der angegebenen Telefonnummer gemeldet. Dort wurde mir jedoch gesagt, man sei nicht zuständig. Gleichzeitig wird weiterhin verlangt, dass ich Gebühren bezahle, obwohl der Fehler klar auf Seiten der Post liegt. Dieses Vorgehen wirkt für mich wie ein reines Systemproblem: Anstatt eine konkrete Klärung herbeizuführen, werden Kunden mit Standardantworten abgespeist und im Kreis herumgeschickt. Viele geben irgendwann entnervt auf und zahlen die geforderten Beträge einfach, nur um ihre Ruhe zu haben. Genau darauf scheint das System zu setzen – zulasten der Konsumenten. Das Einzige, was bei der Post zuverlässig funktioniert, ist das Abrechnungs- und Mahnsystem. Damit wird Druck aufgebaut und Menschen werden mit Rechnungen und Mahnungen in Angst versetzt. Am Ende fühlen sich viele genötigt, die Beträge zu bezahlen – nicht weil sie gerechtfertigt sind, sondern um keine Betreibung zu riskieren und endlich Ruhe zu haben. Hinzu kommt: Man kann die Abteilung Verzollung telefonisch gar nicht direkt erreichen. Alle Mitarbeitenden, mit denen man spricht, sind nur vorgeschaltet und dienen als Blitzableiter. Die Rückmeldung lautet stets, die Verzollung habe „sehr viel zu tun“. Meine Antwort darauf: Würde die Verzollung von Anfang an sorgfältig arbeiten, gäbe es deutlich weniger Fehler, weniger Reklamationen – und damit auch weniger Arbeit für alle Beteiligten. Und genau das hat System: Wenn schon nur tausend Menschen am Tag betroffen sind und klein beigeben, kommen auf einen Monat hochgerechnet enorme Summen zusammen – auf Kosten der Kundschaft, die sich nicht wehren kann oder will