Self-Scanning Kassen werden den Kunden aufgedrängt

Kühne Marcel COOP 19.03.2021 Signaler Plainte signalée

Einkaufen im Coop Aesch BL. Riesige Schlange vor der einzig geöffneten Kasse durch den halben Laden (ca. 10 Kunden). Einige Kunden rufen nach einer 2. Kasse. Eine Coop-Mitarbeiterin versucht die genervten Kunden zu den relativ neuen Self-Scanning Kassen zu lotsen, wo die Wartezeit etwas kürzer ist. Sie ist auch bereit, den sichtlich überforderten Kunden beim Scannen zu helfen. Selber an eine Kasse zu sitzen, kommt ihr nicht in den Sinn (bzw. ist ihr wahrscheinlich verboten): Denn die Kunden sollen ja künftig gefälligst selber scannen. Was ich von einer solchen Geschäftspolitik halte, brauche ich wohl nicht explizit zu erörtern. Hingegen empfehle ich allen Kunden und Kundinnen, sich lautstark zu beschweren und Coop -wenn immer möglich- zu boykottieren und zur Konkurrenz (auch ins benachbarte Ausland) zu gehen. Ansonsten wird sich der Kundenservice (wie auch schon das Angebot) bei Coop weiterhin unaufhörlich verschlechtern. Das einzige, was das Coop-Management versteht, ist (leider) Umsatzrückgang. Und noch eine Schlussbemerkung an das Management: Die Kunden verlangen nicht nach dem Self-Scanning, sondern dass sie schnellstmöglich an einer bedienten Kasse bezahlen können!

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Die Entschuldigung ist nett gemeint, geht aber am Problem vorbei. Wegen dem Self-Scanning hat es ja gerade zu wenig Personal, das ist gewollt. Und damit wird sich der Kundenservice automatisch weiter verschlechtern, was m.E. eben die falsche Geschäftspolitik darstellt. Ich persönlich kaufe im Coop nur noch ein, wenn es nicht anders geht, weil ich mich nicht dauernd ärgern will.